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Breitbandatlas

Der Breitbandatlas wird von der zentralen Informationsstelle des Bundes (ZIS) der Bundesnetzagentur betrieben und ist das zentrale Informationsmedium zur aktuellen Breitbandversorgung in Deutschland für das Festnetz und den Mobilfunk. Der Breitbandatlas wird regelmäßig aktualisiert und steht allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung.

Die interaktiven Karten zeigen, welche Bandbreiten und Techniken für die Datenübertragung zur Verfügung stehen. Die Anzeige in der Karte kann von ganz Deutschland bis auf Ebene eines Orts- bzw. Stadtteils und einer Adresse navigiert werden. Die Breitbandverfügbarkeit wird in Prozent der zu versorgenden Haushalte durch die Färbung der Rasterzellen dargestellt. Unbesiedelte Gebiete ohne Haushalte werden nur in der Mobilfunkansicht in der Fläche dargestellt. In Ergänzung zur Karte sehen Nutzerinnen und Nutzer im Infobereich auf der linken Seite eine Zusammenfassung der Einstellungen und Filter sowie eine Diagrammdarstellung der prozentualen Breitbandverfügbarkeit.

Breitbandatlas

Für eine optimale Anwendung nutzen Sie die Karte im Vollbildmodus.

Kartenansicht

Daten

Daten des Breitbandatlas zum Download.

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Dokumente des Breitbandatlas (Festnetz)

FAQ, Datenlieferungsbestimmungen, Mustervertrag, Webupload Kurzeinführung

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Bedienungshilfen

Eine genaue Anleitung zur Bedienung des Breitbandatlas finden Sie hier.

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Webupload Portal

Link zum Webupload Portal für die Datenerhebung

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Q&A

Häufige Fragen und Antworten

Woher stammen die Informationsbestände zum Festnetz des Breitbandatlas?

Die Informationsbestände zum Festnetz wurden gemäß einer Bitte des BMDV 2022 erstmals durch die Bundesnetzagentur erhoben. Die Validierung, Verarbeitung und Bereitstellung der Informationsbestände erfolgte durch die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft mbH (MIG). Zukünftig nimmt die Bundesnetzagentur die Aufgaben der zentralen Informationsstelle des Bundes wahr.

Datenbasis zur Breitbandverfügbarkeit

Mit Inkrafttreten des neuen Telekommunikationsgesetzes (TKG) zum 01.12.2021 wurde erstmals eine gesetzliche Grundlage zur Lieferung von Informationen über den Breitbandausbau geschaffen. Dem Breitbandatlas liegen seitdem Festnetz-Datenlieferungen von knapp 290 Telekommunikationsunternehmen zugrunde. Zusätzlich werden die von den Mobilfunknetzbetreibern erhobenen Versorgungsdaten über die Mobilfunk-Netzabdeckung abgebildet.

Dabei erfolgt die Darstellung der Breitbandverfügbarkeit zur Wahrung der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der Unternehmen nicht adressgenau, sondern auf Basis der Versorgung in Rasterzellen mit einer Größe von 100x100 Metern.

Hinweis: Daten zum Festnetz wurden bis zum Jahr 2021 von der atene KOM GmbH erhoben.

Die Verfügbarkeitsdaten können getrennt nach Festnetz und Mobilfunk mit den jeweiligen unter-schiedlichen Übertragungstechnologien betrachtet werden.

Technologien der Festnetz- und Mobilfunkversorgung

Festnetz
FTTB/H
FTTB
FTTH
FTTC
HFC
Sonstige Breitbandtechnologie

Bei Glasfasernetzen, die bis zum Gebäude reichen, wird zwischen FTTB (Fiber to the Building) und FTTH (Fiber to the Home) unterschieden: Bei FTTB-Netzen werden Glasfaserleitungen bis in den Gebäude-keller gelegt. Das Netz im Haus wird dann nicht über Glasfaser, sondern über andere Medien, z. B. Kupferdoppelader, strukturierte Ethernetverkabelung oder auch Funk- / Drahtlostechnologien bereitgestellt. Bei FTTH-Netzen werden Glasfaserleitungen bis in die Wohnungen bzw. bis in die Betriebsräume verlegt. Bei der aktuellen Datenerhebung wurde nicht zwischen angeschlossenen bzw. unmittelbar versorgbaren und nur für eine Versorgung vorbereiteten Adresspunkten unterschieden.
Netze, bei denen das Glasfasernetz bis zu einem Kabelverzweiger auf der Straße reicht, werden unter dem Begriff FTTC (Fiber to the Curb) zusammengefasst. Die Bereitstellung des Netzabschlusses erfolgt dann in der Regel über Kupferdoppelader.
In HFC-Netzen (Hybrid-Fiber-Coax-Netze) sind sowohl Glasfaser- als auch Koaxialkabel verbaut. Sie entstanden aus den Kabelfernsehnetzen (Community Access Television oder kurz CATV).

Mobilfunk
Voice (2G)
4G
5G
DSS 5G

Der bisherige Ausbau von 5G-Netzen ist maßgeblich noch auf die 4G-Infrastruktur angewiesen. Man spricht dabei auch von 5G Non-Standalone (NSA). Bei 5G NSA-Netzen kann zusätzlich das Dynamic Spectrum Sharing (DSS) eingesetzt werden. DSS ermöglicht die parallele Nutzung von LTE (Long Term Evolution oder 4G) und 5G im gleichen Frequenzband. Besonders hohe Bandbreiten im Gigabitbereich für den Datentransfer können mit 5G Standalone (SA) erreicht werden. Dies setzt jedoch auch ein 5G-Kernnetz voraus, welches sich derzeit noch im Aufbau befindet. Der Breitbandatlas zeigt, wo 5G (NSA und SA) schon exklusiv für Endnutzende verfügbar ist und wo 5G sich noch die Kapazität mit LTE (4G) per DSS teilt.

Festnetzverfügbarkeit

Die Festnetzverfügbarkeit wird für Privathaushalte, Schulen, Krankenhäuser, Unternehmen sowie Gewerbegebiete dargestellt.
Privathaushalte: Die Verfügbarkeit in Privathaushalten wird als Prozentsatz der Privathaushalte angegeben, für welche technisch die jeweilige Technologie zur Verfügung steht.

Die Festnetzverfügbarkeit wird in den Breitbandklassen ≥10 Mbit/s, ≥ 16 Mbit/s, ≥ 30 Mbit/s, ≥ 50 Mbit/s, ≥ 100 Mbit/s, ≥ 200 Mbit/s, ≥ 400 Mbit/s und ≥ 1000 Mbit/s für Bund, Länder, Kreise und Gemeinden sowie für die Rasterzellen im bundesweiten 100mx100m-Raster angegeben, in denen sich Privathaushalte befinden.

Zeitliche Entwicklung der privaten Breitbandverfügbarkeit

Bei Auswahl des Zeitraums historisch sehen Sie in halbjährlichen Zeitscheiben von 2018 bis heute die Entwicklung des Netzausbaus.

Schulen: Gezeigt wird die Versorgung mit Festnetztechnologie für die Breitbandklassen ≥10 Mbit/s, ≥16 Mbit/s, ≥30 Mbit/s, ≥50 Mbit/s, ≥100 Mbit/s, ≥200 Mbit/s, und ≥1000 Mbit/s auf Bundes-, Landes, Kreis- und Gemeindeebene als Prozentsatz der Schulen, denen die jeweilige Technologie zur Verfügung steht. Innerhalb einer Gemeinde sehen Sie auf der Karte die genauen Schulstandorte mit der verfügbaren Maximalbandbreite. Über das Suchfeld oder durch Auswahl in der Karte können Sie eine bestimmte Schule wählen und erhalten im Infobereich weitere Informationen zur Schule, zur verfügbaren Technologie und Maximalbandbreite. Als Schulen werden im Breitbandatlas alle Einrichtungen bezeichnet, die im Datensatz "Points of Interest Bund" vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie in den Abschnitten 2.4.40 und 2.4.41 als allgemein- und berufsbildende Schulen ausgewiesen sind.

Krankenhäuser: Gezeigt wird die Versorgung mit Festnetztechnologie für die Breitbandklassen ≥10 Mbit/s, ≥16 Mbit/s, ≥30 Mbit/s, ≥50 Mbit/s, ≥100 Mbit/s, ≥200 Mbit/s, und ≥1000 Mbit/s auf Bundes-, Landes, Kreis- und Gemeindeebene als Prozentsatz der Krankenhäuser, denen die jeweilige Technologie zur Verfügung steht. Innerhalb einer Gemeinde sehen Sie auf der Karte die genauen Krankenhausstandorte mit der verfügbaren Maximalbandbreite. Über das Suchfeld oder durch Auswahl in der Karte können Sie ein bestimmtes Krankenhaus wählen und erhalten im Infobereich weitere Informationen zum Krankenhaus, zur verfügbaren Technologie und Maximalbandbreite. Als Krankenhäuser werden im Breitbandatlas alle Einrichtungen bezeichnet, die im Datensatz "Points of Interest Bund" vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie in den Abschnitten 2.4.26 und 2.4.27 als Krankenhäuser ausgewiesen sind.

Alle Unternehmen: Die Festnetzverfügbarkeit von Unternehmen wird als Prozent der Unternehmensstandorte gezeigt, an denen die jeweilige Technologie in den Breitbandklassen ≥10 Mbit/s, ≥16 Mbit/s, ≥30 Mbit/s, ≥50 Mbit/s, ≥100 Mbit/s, ≥200 Mbit/s, bzw. ≥1000 Mbit/s zur Verfügung steht. Dargestellt werden die Verfügbarkeiten für Bund, Länder, Kreise, Gemeinden sowie die Rasterzellen im bundes-weiten 100mx100m-Raster, in denen sich Unternehmensstandorte befinden.


Unternehmen in Gewerbegebieten (Teilsumme der Kategorie: Alle Unternehmen): Die Verfügbarkeit in Gewerbegebieten bezieht sich auf den Prozentsatz der Unternehmen in Gewerbegebieten, denen die jeweilige Technologie zur Verfügung steht. Gezeigt wird die Versorgung mit Festnetztechnologie für die Breitbandklassen ≥10 Mbit/s, ≥16 Mbit/s, ≥30 Mbit/s, ≥50 Mbit/s, ≥100 Mbit/s, ≥200 Mbit/s, und ≥1000 Mbit/s auf Bundes-, Landes, Kreis- und Gemeindeebene sowie innerhalb der Gewerbegebietsflächen.

Mobilfunkverfügbarkeit

Die Mobilfunkverfügbarkeit ist für Flächen, Privathaushalte, Verkehrswege und Gewerbegebiete differenziert ausweisbar.

Flächen: Die Verfügbarkeit für Flächen wird als technologiespezifische Mobilfunknetzabdeckung der Fläche dargestellt und kann nach Mobilfunknetzbetreibern differenziert werden. Die Darstellung erfolgt im bundesweiten 100mx100m-Raster. Zusätzlich wird der Prozentsatz der Fläche mit einer technologiespezifischen Mobilfunknetzabdeckung für Bund, Länder, Kreise und Gemeinden gezeigt.

Privathaushalte: Die Mobilfunkverfügbarkeit wird als Prozentsatz der Privathaushalte gezeigt, für die die jeweilige Technologie zur Verfügung steht. Die Karte zeigt die Verfügbarkeit in Gemeinden und in den Rasterzellen des bundesweiten 100mx100m-Rasters, in denen sich Privathaushalte befinden. Zusätzlich wird die Mobilfunkverfügbarkeit der Privathaushalte in Bund, Ländern, Kreisen und Gemeinden gezeigt.

Verkehrswege: Die technologiespezifische Mobilfunknetzabdeckung der Verkehrswege kann pro Mobilfunknetzbetreiber für Schienen-, Wasserwege, Autobahnen, Bundesstraßen sowie das nachgeordnete Straßennetz ausgewählt werden.
Als Schienenwege werden alle schienengebunden Verkehrswege bezeichnet, die im Nah- und Fernverkehr der Beförderung von Personen sowie dem Transport von Gütern oder der schnellen Personenbeförderung in Ballungsräumen dienen. Ausgenommen sind die ausschließlich dem Nahverkehr dienlichen Schienenwege wie Strecken der Straßen- und U-Bahnen sowie Sonderformen (u. a. Magnetschwebe- und Museumsbahnen) des schienengebundenen Verkehrs.
Das nachgeordnete Straßennetz umfasst alle Landes-, bzw. Staats- und Kreisstraßen. Gemeindestraßen sind in den Auswertungen nicht enthalten.
Wasserwege umfassen sämtliche Bundeswasserstraßen gemäß der Wasserstraßen- und Schifffahrts-verwaltung des Bundes. In den Dateninformationen ist das gesamte Verkehrsnetz inklusive der Verbindungen an Netzknoten berücksichtigt.

Gewerbegebiete: Die Verfügbarkeit von breitbandigen Mobilfunktechnologien in Gewerbegebieten kann pro Mobilfunknetzbetreiber betrachtet werden. Auswertungen der Verfügbarkeit als Prozentsatz der Gewerbegebietsflächen sind für Bund, Länder, Kreise und Gemeinden einsehbar.

Öffentliche Förderung: Bundes-, landes- und kreisweit wird die Anzahl der vom Bund geförderten Festnetzprojekte im Überblick dargestellt. Innerhalb von Gemeinden werden die Ausbauflächen auf der Karte angezeigt und nach Status eingefärbt. Bei Auswahl einer Ausbaufläche werden Detailinformationen für das gesamte dazugehörige Projektgebiet angezeigt.

Die Daten zur öffentlichen Förderung im Festnetz werden von der atene KOM GmbH und der PwC GmbH bereitgestellt.

Welche Geobasisdaten werden verwendet?

Die erhobenen Verfügbarkeitsinformationen auf Adressebene (Festnetz) bzw. Rasterebene (Mobilfunk) werden unter Nutzung von Geobasisdaten aufbereitet. Als Geobasisdaten dienen amtliche Geodaten des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG) und Haushalts- und Adressdaten der Nexiga GmbH.

Wie kann ich die Breitbandverfügbarkeit in meiner Gemeinde abrufen?

Die Breitbandverfügbarkeit pro Gemeinde können Sie zum einen über die Adresssuche und zum anderen durch Klicken in der Karte (Zoomstufe) auf die gewünschte Gemeinde anzeigen lassen.
Die detaillierten Einstellungen finden Sie in der Hilfe unter Themensteuerung mit Kategorieauswahl.

Wie ist die Verfügbarkeit einer Technologie in meiner Gemeinde?

Wählen Sie Ihre Gemeinde in der Karte durch Klicken oder nutzen Sie die Suchfunktion im Kartenfenster.
Über Einstellmöglichkeiten in der Seitenleiste des Breitbandatlas können Sie die gewünschte Technologie wählen. Details erhalten Sie hier.

Wie kann ich mich informieren, welcher Anbieter an einem bestimmten Ort Breitbandversorgung anbietet?

Wählen Sie eine Adresse in der Karte durch Klicken oder nutzen Sie die Suchfunktion im Kartenfenster. Der Infobereich links zeigt dann, welche Anbieter Breitbandanschlüsse am gewählten Ort zur Verfügung stellen. Die Anzeige erfolgt jeweils für ein Gebiet mit einer Größe von 100 x 100 Meter und gilt nicht zwangsläufig für alle darin liegenden Adressen.

Welche Parameter werden bei der Darstellung der Mobilfunkversorgung angewendet?

Die Darstellung zur Mobilfunkversorgung beruht auf den Erhebungen der Bundesnetzagentur von den Mobilfunknetzbetreibern. Die Mobilfunknetzbetreiber übermitteln der Bundesnetzagentur für jede Rasterzelle (100 x 100 Meter) für die verschiedenen Technologien (2G, 4G, 5G), ob die Zelle versorgt ist. Für die unterschiedlichen Technologien hat die Bundesnetzagentur Mindestpegel für die Empfangsleistung vorgegeben. Weiterhin wurde festgelegt, dass bei der Messung die Verbraucherperspektive (1,5 m über Grund) eingenommen werden soll. Darüber hinaus wurden weitere technische Parameter hinsichtlich der Qualität des Signals, insbesondere für die 4G- und 5G-Technologie, vorgegeben. Bei den Werten handelt es sich um Prognose-Daten der Netzbetreiber für den Outdoor-Empfang.

Wie kann ich mich als Breitbandanbieter beteiligen?

Seit Inkrafttreten des neuen TKG am 01.12.2021 sind die Telekommunikationsunternehmen zu einer Datenlieferung verpflichtet. Sollten Sie noch nicht von der ZIS kontaktiert worden sein, schreiben Sie bitte eine E-Mail an: zis@bnetza.de

Wie dürfen Daten und Karten des Breitbandatlas verwendet werden?

Über die Druckfunktion haben Sie die Möglichkeit, Karten mit den von Ihnen ausgewählten Verfügbarkeitsklassen und Technologien aus dem Breitbandatlas als PDF-Dokument zu erstellen.

Wir weisen Sie darauf hin, dass alle auf diese Weise erstellten Kartenwerke/Drucke den Copyrightvermerk © Copyright Omniscale, OpenStreetMap, BNetzA und das Logo der BNetzA voreingestellt beinhalten und diese bei der Verwendung nicht herausgeschnitten werden dürfen. Die BNetzA ist Inhaberin der gesamten Rechte an den Inhalten des Breitbandatlas. Die Rechte für die Hintergrundkarte liegen bei der Omniscale GmbH und der OpenStreetMap Organisation.


Die von Ihnen erstellten Kartenwerke dürfen nur im Rahmen der geltenden Gesetze vervielfältigt, veröffentlicht oder auf sonstigem Wege verwertet werden.

Erstellte PDF-Dateien dürfen nur in einem Format bis DIN A3 als Druck ausgegeben werden.

Ist die Verwendung von Daten und Karten des Breitbandatlas kostenlos?

Die Nutzung des Breitbandatlas und die Nutzung der dort angebotenen Abfragemöglichkeiten sind für alle Bürgerinnen und Bürger kostenfrei.

Wie kann ich den dargestellten Ausschnitt verändern?

Die Kartendarstellung erfolgt mit einer Zoomfunktion. Dazu sind links oben in der Karte die Plus/Minus-Symbole zum Vergrößern und Verkleinern integriert. Wahlweise kann durch Scrollen mit der Maus in der Karte die Ansicht verkleinert und vergrößert werden.

Wie kann ich die aktuelle Kartenbetrachtung sichern?

Dazu bietet der Breitbandatlas eine Druckfunktion an. Hier wird das aktuelle Kartenfenster als PDF-Karte generiert. Es gelten die im Druckdokument angegebenen Datennutzungsregeln. Das jeweilige Druckdatum und der Datenstand der Breitbanddaten sind eingefügt. Die Druckfunktion ist im Hauptmenü verfügbar.
Details siehe unter Drucken/Speichern.

Welche Suchfunktionen stehen zur Verfügung?

Die Suchfunktion im oberen Bildrand ist als Adresssuche zu benutzen. Hier können Orte mit und ohne Angabe von Straßen, Hausnummern, Postleitzahl gesucht werden. Ebenfalls kann nach Bundesländern, Landkreisen und Gemeinden zum direkten Aufruf von Verfügbarkeitsdaten gesucht werden.

Wird die Verfügbarkeit je Gemeinde berechnet?

Ja, auf Basis der vorliegenden Daten wird die Breitbandverfügbarkeit je Gemeinde ermittelt. Die Verfügbarkeit wird je Bandbreitenklasse über alle Technologien und über die Anschlussart getrennt nach Technologien ausgewiesen. Die Breitbandverfügbarkeit wird ebenfalls für Landkreise, Bundesländer sowie Deutschland insgesamt ausgewiesen.

Welche Verfügbarkeitsdarstellungen gibt es?

Es gibt jeweils fünf Breitbandverfügbarkeitskategorien für:

Festnetz

  • 0 % -10 %: Diese Rasterzelle wird nicht versorgt.
  • >10 % -50 %: Diese Rasterzelle wird teilweise versorgt (maximal 50 % der Haushalte in der Rasterzelle).
  • 50 % -75 %: Diese Rasterzelle wird überwiegend versorgt (maximal 75 % der Haushalte in der Rasterzelle).
  • 75 %-95 %: Diese Rasterzelle wird weitestgehend versorgt (maximal 95 % der Haushalte in der Rasterzelle).
  • 95 %-100 %: Diese Rasterzelle ist versorgt (maximal 100 % der Haushalte in der Rasterzelle).

Mobilfunk

  • 0 - <50%: maximal 50% der Haushalte sind in der Rasterzelle versorgt
  • 50 - <75%: Diese Rasterzelle wird teilweise versorgt (maximal 75% der Haushalte in der Rasterzelle)
  • 75 - <95%: Diese Rasterzelle wird überwiegend versorgt (maximal 95% der Haushalte in der Rasterzelle)
  • 95 - <99,95%: Diese Rasterzelle wird weitestgehend versorgt (maximal 99,95% der Haushalte in der Rasterzelle)
  • 99,95 - <100%: Diese Rasterzelle ist versorgt (100% der Haushalte in der Rasterzelle)

Warum sind in einigen Gebieten die Verfügbarkeitszahlen für Juni 2022 rückläufig gegenüber den Zahlen für Mitte 2021?

Die Breitbandversorgungsinformationen basieren auf Versorgungsmeldungen der Telekommunikationsnetzbetreiber. Diese sind nach neuem Telekommunikationsgesetz erstmals verpflichtet, ihre Breitbandverfügbarkeit an die Zentrale Informationsstelle des Bundes zu liefern.

Die Versorgungsmeldungen müssen anders als für die vorangegangenen Erhebungszeitpunkte adressgenau erfolgen. Hieraus ergeben sich signifikante Unterschiede in Bezug auf die Datengrundlage.

Außerdem ist in einigen Gebieten die Erhebung der Versorgungsdaten noch nicht vollständig abgeschlossen, da einzelne Datenlieferanten bislang keine bzw. mglw. unvollständige Versorgungsstände gemeldet haben. Das betrifft insbesondere Teile von Hamburg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen.

Warum werden in meiner Gebietskörperschaft mehr Förderprojekte ausgewiesen als mir bekannt?

Je nach Zoomstufe (Bund, Land, Landkreis, …) kann es vorkommen, dass in einer Gebietskörperschaft eine zu hohe Anzahl an öffentlichen Festnetz-Förderprojekten ausgewiesen wird. Bei Förderprojekten an Gebietskörperschaftsgrenzen kann es sein, dass Förderprojekte unscharf auf beide angrenzenden Gebietskörperschaften ausgewiesen werden. Dies resultiert aus spezifischen Implementierungsanforderungen der Daten in den Breitbandatlas. Diese Anforderungen werden dahingehend angepasst, dass eine in allen Zoomstufen korrekte Darstellung der Förderprojekte erfolgt. Um sicherzugehen, ob ein Förderprojekt Ihrer Gebietskörperschaft zugeordnet wird, zoomen Sie in den Breitbandatlas.
Wählen Sie das spezifische Förderprojekt aus. In der Suchleiste wird angezeigt, in welchem Ort das Förderprojekt zugewiesen wird.

Wie aktuell sind die Breitbandversorgungsdaten?

Die aktuell im Breitbandatlas veröffentlichen Versorgungsdaten zum Festnetzbereich wurden im zweiten Halbjahr des Jahres 2022 erhoben. Die bereitgestellten Informationen zur Mobilfunkversorgung haben einen Datenstand zu Oktober 2022.

Welche Gründe gibt es, dass die aktuell dargestellten Informationen von denen in der Vergangenheit veröffentlichten Informationen abweichen?

Im Zuge des Inkrafttretens des neuen TKG am 01.12.2021 sind die Telekommunikationsunternehmen zu einer Datenlieferung an den Breitbandatlas verpflichtet worden. Bisherige Datenbereitstellungen an die vorherigen Betreiber des Breitbandatlas erfolgten auf freiwilliger Basis. Die Datenerhebung erfolgt seit 2022 erstmals adressgenau und umfasst eine größere Zahl an Telekommunikationsunternehmen. Darüber hinaus sind die Anforderungen an die Datenlieferungen spezifiziert worden und weichen zum Teil von den bisherigen erfassten Standards ab.

Welche Systemvoraussetzungen sind für die Darstellung des Breitbandatlas erforderlich?

Falls der Breitbandatlas auf Ihrem Computer fehlerhaft angezeigt wird, überprüfen Sie bitte die Version Ihres Internet-Browsers. Womöglich verwenden Sie eine 32-Bit-Version. Wir empfehlen die Nutzung der aktuellen 64-Bit-Versionen der Browser Google Chrome, Microsoft Edge, Mozilla Firefox oder Apple Safari.